IDB Topcat Walchensee

Kein Lauf bei der IDB. So jedenfalls das offizielle Ergebnis...

Der Wetterbericht deutete schon darauf hin, dass es am vergangenen Wochenende am Walchensee schwierig sein wird, Wind zu bekommen. Eine Schlechtwetterfront über einem in Bergen eingekesselten Thermikrevier. Das kann nicht gut gehen. NIchts desto trotz ist es keine Frage gewesen bei der Tocpat IDB anzutreten.

Die Veranstaltung begann bereits Freitagabend mit dem Bayrischen Abend im Schützenhaus Jachenau. Alles in allem ein sehr netter und gelungener Abend! Für Samstag vormittags war dann bereits der erste Start angesetzt. Allerdings sollte daraus nichts werden. 2 Stunden dauerte es, bis wir an der Startlinie waren. Weitere 4 Stunden, bis der Wettfahrtleiter ein Erbarmen hatten und die Startbereitschaft auf dem Wasser beendete. Bis zu diesem Zeitpunkt waren ohne hin schon einige Boot Richtung Hafen aufgebrochen. Allerdings nur mit mindermäßigem Erfolg. Ohne Wind war der weit entfernte Hafen nur sehr schwierig erreichbar und paddeln ist auf solch eine Distanz keine echte Alternative.
Umso glücklicher waren wir, dass wir von einem Fischer zurück geschleppt wurden. Glücklicherweise waren wir gerade zurück am Campingplatz, als der Sturm einsetzte und einige Boote kalt überraschte und diese vereinzelnt kenterten. Hatte es noch vor 5 Minuten strahlendes Himmelsblau gegeben, drohte nun der halbe Weltuntergang einzutreten. Jedenfalls so die Veränderung der Himmelsfarbe. Glücklicherweise legte sich der Sturm nach einigen Minuten wieder und alle konnten dann noch sicher an Land kommen.
Am Abend gab es dann vom Grill und Standbilder des Tages sowie der vergangenen Jahre. Zusätzlich wurde der Abend noch ausgeschmückt durch eine Zaubershow eines Seglers, der zusammen mit seinen Kolleginnen und Kollegen das Publikum verzauberte.

Am Sonntag war der Start in den Tag bereits sehr trübe. Regenschauer waren auch bereits vorhergesagt worden. Kein Wind auch,... Aber die Wettervorhersage behielt nur zu 50% recht. Es gab doch Wind. Aus dem Bucht herausgehungert (halb paddelnd) erreichten wir die Windkannte und schossen im Doppeltrapez zur Startlinie. Das darauffolgende Startprozedere war alles andere als glorreich. Abbruch, Gesamtrückruf und Einzelrückruf in dieser Reihenfolge nacheinander (und gleichzeitig!!) verwirrten einige Teilnhemer (wie auch uns) und veranlassten zum Umdrehen. Allerdings handelte es sich nur um einen Fehler und das Renne wurde weiterlaufen gelassen. Sehr zum Unmut der "Rückkehrer". Dennoch konnten wir uns wiede rbis auf den 4. Platz nach vorne kämpfen. Die weiteren Boote vorne waren bereits zu weit entfernt gewesen. Zahlreiche Winddreher und Böen machten dieses auch nicht wirklich leichter, zumal diese absolut nicht vorherzusehen waren. Die Krönung zum Abschluss war dann ein 180° Dreher und das Vorwindziel.
Anschließend stellte der Wind kpomplett ab und ca. 50% Boote trieben noch auf der Bahn umher. Einsetzender Südwind beflügelte dann die Boote ins Ziel und schwarze Wolken von Norden machten schnell klar, dass es sich um einen Ansaugwind eines Wetters handelte. Der Wettfahrtleiter entschied sich dann doch lieber nach 1,5 Stunden Wartezeit alle nach Hause zu schicken. Zu spät allerdings. Die Regenvorhänge schossen bereits die Berghänge hinunter. Sturmartige Böen beförderten uns dann zügig zurück. Allerdings gingen diese nahtlos in Dauerregen und Windstille über. Keine angenehme Situation, um das Boot noch zu verladen.

Glücklich darüber, dass alles erledigt war und die Preisverteilung rum, hörte der Regen dann auch wieder auf und die Sonne kam wieder zum Vorschein. Gut, dass alles nass verladen war. Schade, dass dieser eine Lauf aufgrund von Ungerechtigkeiten und Fehler im Startverfahren anulliert wurde. Somit ibt es keine Wetrtung für ide IDB in 2009. Gewonnen hätten Wolfgang Kordes und Uta Eyck. Wir hätten Ihnen den Sieg gegönnt.

Viele Grüße

Sebastian Moser






Das Ende eines regenreichen Einladens...



Veröffentlicht am:
16:29:28 23.06.2009 von Sebastian Moser

Letzte Aktualisierung
14:49:45 25.06.2009